Aktuelles & Termine
- 6.8.2010, 16:45h. Vortrag:Der Profifußballverein zwischen Wertegemeinschaft und Erfolgstruppe. Ort: Millerntor-Stadion
- 14./15.8.2010, 18 Uhr, Kokont Jena, Stadtteilbüro Lobeda, Lesung "In der NPD"

- Lesung mit anschließender Diskussionsrunde zu den Themen: Rassismus und Rechtsextremismus in Verbindung mit Fußball.
- 27.8.2010, Zwickau, Alter Gasometer. Workshop: Fußball und Rassismus
- ebenfalls empfehlenswert, Termine von Olaf Sundermeyer:
- 18.08.2010, Arnstadt, Neue Wölfe im Schafspelz - was steckt hinter den "Pro"-Parteien?

- Vortrag und Diskussion im Theatercafé im Schlosspark Arnstadt, veranstaltet von der Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen -Impulsreferat A.Häusler, FH Düsseldorf
- 26.10.2010, Moers, Lesung aus dem Buch "In der NPD" "In der NPD"

- Im Kulturzentrum www.bollwerk107.de, Homberger Straße 107 - in Moers. Infos folgen.
Deutscher Fußball Kulturpreis 2008
»Ist doch ein geiler Verein - Reisen in die Fußballprovinz«
Im April 2007 hatte das Schicksal einen ganz miserablen Tag: Das Fußballmagazin RUND wird von nun an nicht mehr erscheinen.
Ich persönlich bin der launischen Dame seither Gram. Nicht, dass die Leute, mit denen ich derzeit zusammenarbeite, unsympathisch wären – ganz im Gegenteil. Aber zusammen mit sechs Freunden zu arbeiten war dann doch ein besonderes Privileg. Nun denn ...
Da stand ich also mit meiner sündhaft teuren Bahncard 100, mit der ich mehrmals monatlich von Freiburg nach Hamburg und in manchen Ort dazwischen gefahren war, hatte keinen Job mehr, dafür aber eine bundesweite Freifahrkarte.
Was lag da näher, als ein bisschen Zug zu fahren? Zum Beispiel nach Bayreuth, Krefeld-Uerdingen, nach Berlin-Charlottenburg, Leipzig-Leutzsch, und Hamburg-Altona. Zu all den Fußballvereinen, die eine große Vergangenheit, eine triste Gegenwart und jede Menge Kronzeugen beherbergen, die nur all zu gerne über das reden, was Fußball wirklich ausmacht.
Offenbar ist es mir halbwegs gelungen, das alles zu Papier zu bringen. Es kann aber auch sein, dass das vermaledeite Schicksal einfach nur ein verdammt schlechtes Gewissen hatte. Und das völlig zurecht ...
Jedenfalls wählte die Jury der „Deutschen Akademie für Fußballkultur“ das Werk zum „Fußballbuch des Jahres 2008.“
Und ich hatte nichts dagegen.