Aktuelles & Termine
- 6.8.2010, 16:45h. Vortrag:Der Profifußballverein zwischen Wertegemeinschaft und Erfolgstruppe. Ort: Millerntor-Stadion
- 14./15.8.2010, 18 Uhr, Kokont Jena, Stadtteilbüro Lobeda, Lesung "In der NPD"

- Lesung mit anschließender Diskussionsrunde zu den Themen: Rassismus und Rechtsextremismus in Verbindung mit Fußball.
- 27.8.2010, Zwickau, Alter Gasometer. Workshop: Fußball und Rassismus
- ebenfalls empfehlenswert, Termine von Olaf Sundermeyer:
- 18.08.2010, Arnstadt, Neue Wölfe im Schafspelz - was steckt hinter den "Pro"-Parteien?

- Vortrag und Diskussion im Theatercafé im Schlosspark Arnstadt, veranstaltet von der Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen -Impulsreferat A.Häusler, FH Düsseldorf
- 26.10.2010, Moers, Lesung aus dem Buch "In der NPD" "In der NPD"

- Im Kulturzentrum www.bollwerk107.de, Homberger Straße 107 - in Moers. Infos folgen.
Texte
Sonstige Texte
Da bricht ein Weltbild zusammen 
Missbrauch an Odenwaldschule, erschienen am 14. März 2010, Spiegel-Online
Acht ehemalige Lehrer, darunter der Direktor, sollen an der Odenwaldschule in Hessen über Jahre hinweg Schüler missbraucht haben. Ein Mitglied des Kollegiums sprach mit SPIEGEL ONLINE über die Last der Erinnerungen - und die Herausforderungen des Neuanfangs.
SPIEGEL ONLINE: Herr Brandwein, Sie selbst sind nicht nur Lehrer an der Odenwaldschule, sondern waren früher auch Schüler hier. Anfang dieser Woche hat Ihre Schule 900 Ehemalige aufgefordert, sich zu melden, wenn sie hier Opfer sexueller Übergriffe wurden. Haben Sie bereits mit ehemaligen Klassenkameraden telefoniert?
Brandwein: Ja, einige, die sich schon 1999 an die Einrichtung gewandt haben und viele, die sich jetzt erst melden, sind mit mir damals in die Schule gegangen. Die sagen dann: 'Jetzt wird mir klar, warum es mir so schlecht ging nach der Schule. Jetzt fällt mir ein, dass Herr Becker damals komische Dinge mit uns gemacht hat.' Sie haben alles mehr als 20 Jahre lang verdrängt.
SPIEGEL ONLINE: Margarita Kaufmann, die Direktorin der Odenwaldschule, berichtete zuletzt vom Fall eines zehnjährigen Jungen, der vom früheren Schulleiter Gerold Becker zweimal die Woche dazu gezwungen wurde, sich nackt auf dessen Bett zu legen, während er sich befriedigte. Menschen, die Becker kannten, schildern ihn als charismatischen, warmherzigen Mann. Wie passt das zusammen?
Brandwein: Ich war von 1975 bis 1988 hier Schüler, die meiste Zeit davon war Herr Becker mein Direktor. Er hat bei uns Schülern eine emotionale Ebene angesprochen, sich um vieles gekümmert. Als wir auf Studienreise in England waren, hat er jedem Schüler einen persönlichen Brief geschrieben. Und die Briefe, die man zurückgeschrieben hat, hat er alle gelesen. Man hatte den Eindruck: Da ist einer, der weiß alles über mich.
SPIEGEL ONLINE: Er genoss eine Vertrauensstellung?
Brandwein: Ja, und das macht es noch monströser, was er getan hat. Meine Eltern waren hier auch Mitarbeiter, haben hier im Ort gebaut und sind Anfang der siebziger Jahre aus ihrem Dienst ausgeschieden - zu Beginn der Amtszeit Beckers. Da frage ich mich heute natürlich auch, ob das so ein Zufall war.
SPIEGEL ONLINE: Sie selbst haben also nicht im Internat gelebt?
Brandwein: Nein, ich bin nebenan im Dorf aufgewachsen und war hier als externer Schüler. Ich weiß aber noch, dass ich mich ab der sechsten, siebten Klasse nach dem Unterricht immer sofort zurückgezogen habe. Ich habe jahrelang lieber etwas mit den Kindern aus dem Dorf gemacht. Erst in der Oberstufe habe ich mich wieder integriert. In der Mittelstufen sind offensichtlich ganz viele Mitschüler missbraucht worden.
SPIEGEL ONLINE: Gesprochen hat darüber aber niemand?
Brandwein: Natürlich nicht. Wobei es in der Zeit offenbar bereits Eltern gab, die ihre Kinder von der Schule genommen haben. Die haben aber auch nicht nachgehakt, sind beispielsweise nicht zur Polizei gegangen. Ich wäre auch nie auf so eine Idee gekommen. Ich fand nur, dass die anderen irgendwie komisch wurden, man wusste, dass einige plötzlich Drogenkontakte hatten. Heute führe ich Telefonate, in denen jemand sagt: Mein damaliger Zimmergenosse ist an Drogen zugrunde gegangen - es könnte sein, dass das damit zu tun hat.
SPIEGEL ONLINE: Sie fragen sich jetzt im Nachhinein, ob Sie nicht damals intuitiv geahnt haben, was oben im Internat vorfiel?
Brandwein: Ja, klar. Zumal jetzt herauskommt, dass Lehrer, die ich damals ganz toll fand, auch Übergriffe begangen haben. Da bricht ein Weltbild zusammen.
SPIEGEL ONLINE: Sieht das jeder in der Odenwaldschule so? Im Vorstand der Schule gibt es ja allem Anschein nach immer noch Personen, die sich dem ehemaligen Schulleiter Becker verpflichtet fühlen.
Brandwein: Über die Haltung einiger Vorstandsmitglieder zu Becker möchte ich nichts sagen. Allerdings waren wir uns im Kollegium schon im Dezember einig, dass der Korken aus der Flasche muss.
SPIEGEL ONLINE: Sehen Sie sich darin nach den letzten Tagen bestärkt?
Brandwein: Unbedingt. Es gibt Ehemalige, die haben schwere Schäden davon getragen und wollen in diesem Jahr zum ersten Mal seit dem Abitur wieder an die Odenwaldschule kommen. Weil sie wissen, dass bis zur 100-Jahr-Feier im Sommer wirklich jedes dieser 'Arschlöcher' hier Hausverbot hat. SPIEGEL ONLINE: Solche Anrufe machen Ihnen Mut?
Brandwein: Ohne sie könnte man das hier im Moment nicht ertragen.
Lahme Flucht nach vorne 
Odenwaldschule in der Kritik, erschienen am 8. März 2010, Spiegel-Online
Liberal, weltoffen, leicht elitär: Die Odenwaldschule gilt als bundesdeutsches Vorzeigeinternat und ist stolz auf ihre freigeistigen Traditionen. Jetzt wird das Institut von einem Missbrauchsskandal eingeholt - die Führung ließ sich lange Zeit für den Schritt in die Öffentlichkeit.
Durch unzählige Kurven schlängelt sich der Weg von der südhessischen Kleinstadt Heppenheim nach Ober-Hambach. Unten im Tal führt die Straße vorbei an rebbewachsenen Hängen. Oben liegt eine harsche Schneedecke über der Landschaft. Hier, wo man nur in seltenen Glücksmomenten Handy-Empfang hat, warten an diesem sonnigen Montagnachmittag Hunderte Journalisten auf Neuigkeiten aus der Odenwaldschule.
Von 24 Missbrauchsfällen berichtet Schulleiterin Margarita Kaufmann wenig später, erst am Morgen hätten sich erneut zwei ehemalige Schüler gemeldet, die "Opfer sexualisierter Gewalt" geworden seien. "Viele getrauen sich jetzt erst zu berichten, was ihnen geschehen ist", so Kaufmann. Das sei vor allem ein Erfolg des "offenen und offensiven Umgangs", zu dem man sich entschlossen habe.
Vom traditionell engen Kontakt zwischen Lehrern und Schülern ist in der Folge die Rede, und so manche Frage zielt nach dem Klima, in dem die Gewalttaten geschehen konnten. "Schon sehr liberal" sei es zugegangen, berichtet die Schulleiterin. Einen Zusammenhang zu den Übergriffen sehe sie da aber nicht: "Die katholische Kirche ist nicht liberal, und da ist das auch passiert."
Sensibler Punkt
Margarita Kaufmann weiß, dass hier ein verwundbarer Punkt ihrer Schule liegt. Denn das enge Vertrauensverhältnis zwischen Lehrkräften und Schülern ist auch heute noch Teil des pädagogischen Konzepts: Schüler und Lehrer leben weiterhin in sogenannten Familien zusammen. Alle schließen aber mittlerweile ihre Türen ab und signalisieren durch ein Stopp-Schild am Türgriff, dass sie nicht gestört werden wollen. Nicht nur das war früher ganz anders.
Überall in der Odenwaldschule ist an diesem sonnigen Nachmittag die Angst zu spüren: die, dass konservative Politiker und Pädagogen die Existenz des Internats grundsätzlich in Frage stellen könnten.
Volker Weiß, Oberstufenleiter und seit 18 Jahren Angestellter der Schule, ist ein nachdenklicher Mann. Warum es ein Jahr gedauert hat, bis die Schule nach ersten Hinweisen auf Missbrauchsfälle an die Öffentlichkeit gegangen ist und andere Ehemalige befragt hat? Obwohl eine Arbeitsgruppe aus ehemaligen Schülern schon früh signalisierte, dass es viel mehr Betroffene geben könnte?
"Eine schwache Entschuldigung"
Weiß hat sich diese Frage in den letzten Wochen ganz offensichtlich häufiger gestellt, jedenfalls antwortet er schnell: "Das Tagesgeschäft" habe vieles überlagert, sagt er. Und dass das "eine schwache Entschuldigung" sei. "Die Lehrerschaft hätte das sicher befürwortet", so Weiß. Mehr will er dazu nicht sagen, aber das "Familienprinzip auf den Prüfstand stellen". Das schaffe eine "Nähe, die ungesund sein kann".
Am grundsätzlichen Erziehungsmodell - kleine Klassen, ein Vertrauensverhältnis zwischen Lehrern und Schülern, will er nicht rühren. Das habe "über all die Jahre viel mehr Schülern genützt, als es geschadet hat", sagt Weiß.
Franziska P. kann sich dem nur anschließen. Die 16-Jährige war zuvor auf einer staatlichen Schule und lobt das "vertrauensvolle, aber dennoch respektvolle Klima hier". Man werde an der Odenwaldschule als Gesamtpersönlichkeit angesehen, "nicht rein nach der Leistung" beurteilt, sagt sie. 2000 Euro Schulgeld pro Monat koste das Internat. Viel Geld, wie auch Franziska findet.
Voll des Lobes
Auch der 19-Jährige, der seinen Namen lieber für sich behalten will, ist voll des Lobes über Schule und Schulleiterin, die in den vergangenen zwei Jahren viele alte Zöpfe abgeschnitten habe. Auf dem Bremer Gymnasium, das er vorher besuchte, sei der "Lehrer noch das unantastbare Alphatier" gewesen, sagt er, es sei ein "herrischer Umgangston" gepflegt worden. In der Odenwaldschule lerne man, andere Menschen zu respektieren, weil man selbst respektiert werde.
"Bevor ich hierher kam, habe ich mir einen ganzen Sommer lang zehn andere Internate angeschaut und mich dann für die Odenwaldschule entschieden." Bereut habe er das noch nicht eine Sekunde lang, sagt er.
Überhaupt sei das liberale Klima an der Schule nicht das Problem, sondern eher der Umstand, dass das nicht in allen Gremien herrsche. Im Vorstand, sagt ein Schüler, habe der ein oder andere den ehemaligen Direktor und mutmaßlichen Missbrauchstäter B. bis zuletzt schützen wollen. Und so verhindert, dass Schulleiterin Kaufmann und die Lehrer früher die Flucht nach vorne hätten ergreifen können.
Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE entschloss man sich nämlich erst zum Gang in die Öffentlichkeit, als ehemalige Schüler unverhohlen ankündigten, dass sie, sollte bis dahin nichts passiert sein, im Sommer aus eigenem Antrieb die Presse kontaktieren würden. Und zwar kurz vor der 100-Jahr-Feier.
Bier-Manufakturen in Franken - Wo Frauen brauen 
Reportage über handwerkliche Brauereien in der fränkischen Schweiz, Okt. 2009, Spiegel-Online
Vier Brauereien für 4000 Menschen - Gräfenberg in Franken ist ein Bier-Paradies. Drei der Manufakturen werden von Frauen geführt. Sie produzieren so wohltuend weit weg vom Massengeschmack, dass das Dorf inzwischen Touristen anlockt.
Langsam wandert die Morgensonne über das Dach der gegenüberliegenden Abfüllanlage. Die ersten Lichtstrahlen dringen ins "Lindenbräu". An der Wand hängen Schwarzweißfotos, Hopfendolden umrahmen Brauerwerkzeug. Hier in ihrer kleinen Gaststube wartet Irene Brehmer-Stockum auf den ersten Ansturm des Tages. Und der wird kommen, wie er jeden Tag kommt, obwohl das "Lindenbräu" in Gräfenberg liegt, einem fränkischen Dorf mit gerade mal 4022 Einwohnern.
Vor allem Wanderer lockt der "5-Seidla-Steig" hierher - auf zehn Kilometern kann man bei fünf Brauereigaststätten einkehren. Vier liegen auf dem Gebiet der Gemeinde Gräfenberg. Und drei werden von Frauen geführt.
Eine der Frauen ist Irene Brehmer-Stockum, die sich jetzt erst mal zielstrebig einen Kaffee einschenkt und zurücklehnt. Small Talk ist nicht ihr Ding, lieber kommt sie gleich zur Sache - und damit zu ihrem Bier. Seit 1900 wird es im "Lindenbräu" hergestellt, und bis heute hat sich an der Prozedur nichts verändert. Obwohl Trendforscher immer wieder dazu raten, das Gebräu mit poppigen Beigaben aufzupeppen. Obwohl es vor ein paar Jahren hieß, Bier müsse hopfiger schmecken als das süffig-malzige, oft bernsteinfarbene "Altfränkische", das hier in der Region gebraut wird. Obwohl die Großen der Branche seit neuestem versuchen, mit möglichst bunten chemischen Mischungen höhere Umsätze in diesem schrumpfenden Markt zu erzielen.
1975 hat jeder Deutsche 150 Liter Bier pro Jahr getrunken, jetzt sind es noch knapp 110 Liter. Viele kleine Privatbrauereien müssen fusionieren oder zumachen. Das alles ist der Chefin des "Lindenbräus" egal - sie macht einfach weiter wie gewohnt, und sie würde auch das seit Generationen überlieferte Rezept niemals ändern.
"Das Einheitsbier können Sie bei einer Blindverkostung kaum unterscheiden, bis auf die ganz herben Sorten", sagt sie. "Hier dagegen kennen die Leute das Bier ihrer Brauerei. Jedes schmeckt anders." So soll es auch bleiben. "Solange wir unsere Nische gefunden haben, können die Großen machen, was sie wollen."
Die wenigsten Biertrinker wissen, wie mannigfaltig sich ihr Getränk im Geschmack unterscheiden kann. Klar, es darf nur aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe bestehen. Doch es gibt billiges und hochwertiges Malz. Es gibt lebende und sterilisierte Hefe. Es gibt große Unterschiede in der Zubereitung, wenn man auf eine lange Lebensdauer achten muss. Die großen Brauer wollen ihre Ware oft für Jahre haltbar machen. Bier aus Gräfenberg muss innerhalb weniger Wochen getrunken werden, weshalb die Meisterinnen aus dem Dorf auf Erhitzung oder Sterilisierung verzichten.
Ihr Bier schmeckt deshalb nuancenreich - und ungeheuer frisch. Wie beim Brot sei das, sagt Brehmer-Stockum: "Da gibt's auch welches, das sich ein Jahr hält. Aber sicher kein gutes."
"Leute, denen nicht egal ist, was sie trinken"
Das sieht auch Elfriede Hofmann so, die in der fünften Generation Bier braut. Sie ist die erste Frau an der Spitze des Betriebes. 1500 Hektoliter werden hier hergestellt - aber kein Supermarkt, kein Getränkemarkt führt das Bier aus dem Vorort Hohenschwärz. "Wir leben von den Selbstabholern und von den Wirtshäusern, die unser Bier haben."
Um die Familie zu ernähren, gibt es auch noch eine Wirtschaft auf der anderen Straßenseite. Dort wird der halbe Liter Bier zum sensationellen Preis von 1,90 Euro verkauft - üblich in einer Region, in der ein opulentes Abendessen etwa sechs Euro kostet und eine Übernachtung im Wirtshaus gerade mal 20 Euro.
Die kleinen Brauereien gehen fair miteinander um. "Man leiht sich schon mal den Leim für die Etiketten", sagt Sigi Friedmann, deren Biermanufaktur am Ortseingang steht. Die Frau käme nicht auf die Idee, eine Wirtschaft zu beliefern, die zu den Abnehmern einer Kollegin gehört. Das sei tabu, sagt die resolute Frau und erzählt, dass sie vor ihrem 14-Stunden-Tagen oft joggen geht, um mit mehr Energie in den Tag zu starten.
Energie braucht sie. Denn die 48-Jährige muss in dem männerdominierten Geschäft viel aushalten. Als sie 1994 den väterlichen Betrieb übernahm, hörte sie immer wieder: "Der Betrieb ist bald bankrott." Am Telefon fragten Vertreter erst nach dem Chef, dann nach dem Braumeister - und legten schließlich wortlos auf, als sie hörten, dass sie beides ist.
Heute sei es nicht mehr ganz so schlimm, sagt sie. Aber die Brauwirtschaft sei noch immer eine Männerdomäne.
Die Braumeisterin beklagt einen härteren Konkurrenzkampf, vor allem seit ein großer Konkurrent aus der Gegend versucht, sein Bier mit Kampfpreisen in die Stammwirtshäuser der Kleinen zu drücken. Friedmann kann da nicht beliebig mithalten. "Es ist eben teurer, wenn man Hopfen und Gerste vom kleinen Bauer kauft", sagt sie. Und es treibe nun mal die Kosten in die Höhe, wenn man Arbeiter im Winter nicht entlasse.
Ihre Tochter will den Betrieb übernehmen und studiert in Weihenstephan Brauereiwissenschaften. Friedmann sieht das mit gemischten Gefühlen. "Eines macht mir Hoffnung", sagt sie. "Es kommen immer häufiger junge Leute, denen es nicht egal ist, was sie trinken."